Chicken of the woods: Ein besonderer Pilz

Laetiporus sulphureus · Polypore soufré · Gemeiner Schwefelporling

Er war ein Zufallsfund: Gleich neben der Jurte steht ein alter Esskastanienbaum; bei seinem Rückschnitt vor fünfzehn Jahren wurde einer seiner Leitäste vollständig entfernt. Die große Wunde konnte nicht verheilen und so bot sie dem Gemeinen Schwefelporling einen wohlfeilen Platz. Der Pilz zersetzt alte und – wie im gegebenen Fall – kranke Bäume. Er setzt sich im Kernholz fest und arbeitet sich langsam nach außen. Weil das hier besonders einfach war, konnte er sich problemlos und beeindruckend groß präsentieren.

Praktischerweise ist er nicht nur schön, sondern auch bestens zu verspeisen. Sein Geschmack erinnert an eine (allerdings zugegeben recht trockene) Hähnchenbrust. Er lockt so fleischliebende Insekten an, die dann ihrerseits seine Sporen zu benachbarten Bäumen tragen …

Sein englischer Name ist in diesem Fall viel gelungener: Chicken of the wood.
Weshalb wir den Pilz gerne „Baumhuhn“ nennen …

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