Mein Lieblingsfoto 2015

Polistes dominula et l’art de manger (Gallische Feldwespe)

Die Idee gefiel mir auf Anhieb: Die Fotografie-Blog-Bühne ist – der Name sagt’s – eine Bühne, auf der sich Fotoblogs vorstellen.

Nun wohl an denn …: Wenn man in den Cevennen lebt, hat man eine nicht geringe Chance, dass andere von dieser Gegend noch nie gehört haben. Da nur ausgesprochen wenige Menschen in den Cevennen leben, hat man eine noch größere Chance, dass kaum jemand Notiz nimmt von dem, was man den lieben langen Tag macht. Wenn man als Bauer in den Cevennen gestrandet ist, kommt man nur recht selten unter die ohnehin wenigen Leute um einen herum …

Da man wenig rumkommt, hat man allerdings vergleichsweise viel Zeit, sich etwa damit zu beschäftigen, mit wem und was man denn so ganz alltäglich sein Leben teilt. Die meisten meiner Mitbewohner sind an einer Kommunikation via Sprache kaum interessiert. Da ich bereits vor geraumer Zeit angefangen habe, das Leben um mich herum fotografisch einzufangen, war es da ein recht simpler Gedanke, der Vielfach-Isolierung digital entfliehen zu wollen und mittels der ohnehin vorhandenen Fotos nach neuen Kontakten zu suchen. Via facebook, flickr und seit Anfang November 2015 auch über diesen Blog, den ich mir nun auch hier vorzustellen erlaube.

Die allermeisten meiner Fotos entstehen auf ganz alltäglichen Wegen auf und rund um den Hof. Natürlich kann ich nicht wirklich unbefangen einschätzen, was meine Bilder auszeichnet, vermute aber, dass ihnen das warme Sonnenlicht des Südens ebenso wie die vielen natürlichen Hintergrundfarben und der Charakter zufälliger Begegnung schmeicheln. Vor inzwischen zweieinhalb Jahren habe ich nach einer langen Pause wieder angefangen, zu fotografieren und damit ein Hobby aus Jugendtagen erneut aufgenommen. Damals gab ich mir nach meiner Erinnerung große Mühe, die Grenzen und Möglichkeiten meiner durchaus bescheidenen Voigtländer VSL2 zu erkunden. Das jugendlich knappe Budget ließ mich mit Telekonvertern und Zwischenringen sowie gebraucht erworbenen Fremdobjektiven hantieren.

Seit diesem Jahr liegt meine – vergleichsweise luxuriöse – EOS 60D meist mit einem Makroobjektiv griffbereit …, die Aufgabe wiederholt sich: Grenzen und Möglichkeiten sind diesmal noch lange nicht ergründet und werden mich auch im kommenden Jahr vielfältig beschäftigen. Das Projekt bleibt indes das Gleiche: „Durantis au cœur des Cévennes: Ein Ort, tausend Motive“. Wer aus guten Gründen nur selten woanders hinkommt, sollte alles tun, damit es ihm bei sich zuhaus auch wirklich gut gefällt …

photo.durantis.eu

 

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