k wie Kniefall

Makro-Knipserei ist wahrlich nichts für feine Leute: Wer nah genug an Kleintier und -zeug heran will, muss sich zu diesem Behufe schon reichlich verrenken. Wenn dies gelungen ist, gilt’s im nächsten Schritt, die eigene kuriose Haltung irgendwie so zu stabilisieren, dass eine Aussicht auf ein verwacklungsfreies Bild bleibt. Bei meinem 100-mm-Makroobjektiv sollte die Belichtungszeit nicht länger als 1/200 Sekunde sein: Das reicht aber nicht, wenn man dabei vor sich hin schaukelt. Also werden alle Gliedmaßen in dem begrenzten, gerade noch verfügbaren, Rahmen zur Sicherung eingesetzt. In vielen Fällen ist hier der Kniefall bereits die erste Wahl: Vieles von dem, was da nah am Boden passiert, ist so viel besser und leidlich stabil abbildbar.

Nicht selten bin ich bei der Knipserei übrigens dankbar dafür, dass ich hier an einem – in nicht geringem Umfang – terrassierten Hang lebe: Die Natursteinmauern sind nicht nur ein wunderbares Outdoor-Studio, sondern auch sicherungstechnisch meist sehr angenehm. Das, was am Rand der nächsten Terrasse wächst oder krabbelt, kommt so ganz unverhofft und recht bequem vor die Linse …

Für die Spinne, die hier eine Wildbiene erbeutet haben dürfte, war’s indes wie meistens: Die Blüte der Walderdbeere war ganz unten an einer Terrassenmauer und auf den ersten Blick ließ sich für mich nur erkennen, dass sie farblich irgendwie anders war …

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